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Meinung der Redaktion


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Mit der Version 4.03 vom Poser wurden einige Bugs im Programm behoben, an der Funktionalität des Posers nicht viel verändert. Mächtig zugelegt hat das Programm mit dem Zusatz, dem ProPack. Es eröffnet allen Usern die Möglichkeit, jetzt selber professionelle Avatare zu erstellen oder die vorhandene zu modifizieren. Das alles bleibt Ihnen in Poser 5.0 erhalten und dann bekommen Sie viele Möglichkeiten hinzu, die im Einzeln hier gar nicht besprochen werden können, weil an Platz und an Zeit fehlt, darauf so schnell einzugehen. Äußerlich hat sich zunächst am Programm nichts geändert. Doch 710 MB Plattenplatz lassen dann doch erhoffen und vermuten. Nach der Installation müssen Sie Poser 5.0 registrieren, um ihn dann für Ihren Computer, auf den er installiert wurde, frei zu schalten. Das geht online absolut problemlos. Wie das bei einer Hardwareänderungen dann aussieht, wurde nicht überprüft.
Dann aber braucht der Poser 5.0 schon einige Zeit um Start klar zu sein. 1000 MHz und 512 MB RAM lassen ihn anscheinend ziemlich kalt. Ob das an Windows ME liegt, konnten wir so nicht überprüfen. Er werden 700 MHz empfohlen, aber auch mit 1000 MHz plus 512 MB RAM wie gesagt ist Geduld von Nöten, trotz einer schnellen Grafikkarte. Das ist auch der einzige Wermutstropfen, wenn auch ein gewichtiger. Entschädigt wird man durch ein hervorragendes Renderergebnis, wenn man die neue Renderengine der Version 5.0 nutzt. Die Programmentwickler haben nämlich sowohl die alte Renderoption der Version 4 wie die neue Version 5.0 ins Programm gepackt. Die unterschiede sind schon beachtlich. Schauen Sie sich dazu die gerenderten Beispiele an. Poser 5 hat nämlich den FireFly Renderer, ein professioneller Hybridrenderer, der Micropolygon Subdivision Surfaces und Raytracing kombiniert. Ganz gespannt konnte man auf den Gesichts- und Haar-Raum sein. Und da haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet. Im Gesichtsraum lässt sich OneFly das gesamte Gesicht verändern. In Sekunden bekommt man einen neuen Charakter. Es ändert sich nicht nur die Form, sondern gleich die Textur mit. Entweder führt man es mit der Maus oder mit der Eingabe von exakten Werten aus. Am Ende kann man das Ergebnis auf die zur Zeit genutzte Figur übertragen. Schade und unverständlich ist, das diese tolle Möglichkeit sich nicht auf den ganzen Körper anwenden lässt. Auch die Texturen von Kopf und Körper werden nicht automatisch angepasst. Das führt noch zu komischen Mischergebnissen.
Ist das neue Gesicht fertig, dann kann man ihm beliebig Haare verpassen. Ein Programm für sich, mit man sich Tage beschäftigen kann. Will man nicht nur die momentane Frisur festlegen, sondern auch bestimmen, wie sich die Haare bei einer Bewegung verhalten, geht das ohne Schwierigkeiten. Eine tolle Möglichkeit, wenn man dann die richtige Hardware sein eigen nennt. Ansonsten braucht man schon einige Zeit, wenn man nur einen Überblick über die Bewegung haben möchte. Es sind einfach zu viele Haare, die da bewegt werden. Haare kann man auf jedem Objekt und jeder Gruppe wachsen lassen. In den hier gezeigten Beispielen wurde auch eine Figur und Frisur aus Poser 4 genommen. Die Haare aus Poser 4 sind die Grundlage für den neuen Haarschopf. Bei genauem Hinsehen ist das zu erkennen. Das die Kleidung auch wirklich der Bewegung folgen kann, setzt man im Kleiderraum fest. Im Setupraum lässt sich das grundsätzliche Bewegungsgerippe verändern oder anpassen. Wer dann immer noch nicht genug hat, der vergnügt sich im Materialraum.
Fazit. Von Version 4 nach Version 5 bekommt so viel Neues und so viele Verbesserungen, das es von der Software her nur Gründe für ein Update geben kann. Die Grundausstattung der Poser 4 Figuren reichten für die Simulation von guten Schaufensterpuppen, die Figuren von Poser 5 erlauben naturalistische Darstellungen und naturalistische Avatare. Der erste Eindruck ist schon absolut überzeugend. Poser 5 hat sich nicht nur weiter entwickelt, sondern auch Innovationen vorgestellt, die bisher innerhalb der Charakteranimation unter Windows fehlten. Richtig Freude kommt wahrscheinlich für den auf, der mit der neusten Hard- und Betriebssystemsoftware ausgerüstet ist. Die Zielrichtung ist klar der Profibereich, der seine Hardware permanent auf dem Laufenden hält. Für andere kann es erst einmal teuer werden, die Hardware-Voraussetzungen für Poser 5 zu schaffen.
Nachtrag: Die Entwickler bemühen sich zusehends, die Version 5 flotter und stabiler zu machen. Mittlerweile ist man Ende November schon beim 2. Update Release R2 Beta in der Version 6. Mit der Geschwindigkeit, d.h. im Umgang mit dem vorhandenen Speicher, ist das schon zu merken.
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