Test- und Erfahrungs-Berichte der PC-Persönlich 2008-2009

der Editiermodus in iClone 3.x

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Die Schöne und das Biest

Am Besten lernt man die Eigenschaften eines Programm kennen, wenn man ein Projekt damit erarbeitet. Also habe ich mir die Mühe gemacht und hier ist der Bericht dazu. In diesem Bericht beschreibe ich, wie man den Clip „Die schöne und das Biest erstellen kann“.
Man kann mit iClone herumprobieren. Und wer will, kann sich hier http://www.reallusion.com/de/iclone/ic_trial.asp eine Gratisversion zum Ausprobieren herunterladen.
Wenn man etwas gestalten möchte, dann muss man sich vorher schon ein paar Gedanken machen. Also habe ich mir überlegt, eine kleine Szene zu gestalten, bei der ich mich mit der Grundanimation der Vorwärts-Bewegung begnüge.
Dazu eignet sich als Einstieg die freie Projektvorlage. Eine leere Bühne muss Stück für Stück gefüllt werden.

leere Bühne

Auswahl des Hintergrunds:

Als erstes und einfachste Lösung bietet sich ein Hintergrund an, der wie ein Bühnenbild immer so erhalten bleibt. Egal ob die Camera sich verändert oder die Figur sich bewegt, der Hintergrund bleibt fix.

Hintergrund


Man kann diesen Hintergrund nicht mit der Zeitleiste verbinden und ihn vorübergehend wechseln.
Die einzige Möglichkeit, die sich bietet ist, den Hintergrund zu wechseln und dann die Sequenz mit dem anderen Hintergrund neu zu rendern und die einzelnen Szenen zum Gesamten zusammen zu fügen, wie beim richtigen Film.

Auswahl eines Darstellers

iClone bietet als Grundausstattung einige Darsteller an. Von der neuen G3 Generation ist eine männliche und eine weibliche Figur in 2 verschiedenen Ausführungen.

Darsteller


Wer mehr möchte, muss sie bei Reallusion nachkaufen.

Mit Version haben die Entwickler das vereinfacht. Klickt man auf die Schatzkiste oben links öffnet sich ihn der englischen Version 3.1 ein Fenster mit dem Namen „Backstage“.

Backstage

Dort muss man sich einloggen und dann kann man sich im Angebot umschauen. Statt des Geldwertes muss man hier mit Punkten zahlen. Die Punkte muss man vorher kaufen. Der Mindest-Einsatz ist 10 $. Bei 50 $ gibt es 10 % und bei 100 $ gibt es 12 % Bonus. Das erinnert mich an Praktiken bei Online-Spielen. Das spült einiges an Gewinn in die Kassen von Reallusion. Denn, will ich mal nur einen Baum kaufen, dann bekommt man den für 80 Punkte. Doch 50 Punkte muss man erst einmal haben. Es funktioniert wie eine Geldmarkkarte und Reallusion kann mit dem Geld sofort wirtschaften. Was ist eigentlich wenn man 5000 Punkte für 50$ gekauft hat und ein Guthaben von 3000 hat, aber nichts mehr kaufen möchte. Mal sehen, was dazu in der deutschen Version 3.1 geschrieben steht. Wer das Punktesystem so nicht will, kann ja wie bisher im Shop bestellen und direkt bezahlen.

Auswahl

Ein Vorteil diese Angebots ist, dass man alles probeweise herunterladen kann. Es lässt sich ausprobieren, wie die neuen Elemente sich in die Szene einpassen. Nur rendern lässt sich mit den Testelementen nichts mehr.

Test-Schutz

Backstage



Auch wenn die zunächst angebotene Auswahl der Darsteller klein erscheint, kann man die Darsteller beliebig variieren und neue Figuren daraus entwickeln. Doch dazu später mehr. Für diese Szene habe ich mir eine Darstellerin aus den Traumfrauen ausgewählt, die man im fünfer Pack für 47,95 EU erwerben kann. Die Traumfrau passte mir am besten zum Drachen.

Vorsicht, kein Paket auf den englischen Seiten kaufen. Von der deutschen Version wird das nicht anerkannt. Hoffentlich wird das noch von Reallusion verändert.

Traumfrauen


Animation des Darstellers

Animieren lassen sich die Darsteller und nur die zunächst relativ einfach. Mit einem rechten Mausklick öffnet sich ein Menu. Sie wählen die Bewegung und klicken auf den Zielpunkt. Der Darsteller geht dort hin. Die Bewegung ist ihm schon als Script unterlegt. Manchen Darsteller haben unterschiedliche Bewegungen zur Auswahl.


Klick klick klick und schon läuft die Dame durch die Szene. Das geht recht schnell. Doch danach zeigen sich auch die Tücken der Animation. Die Dame läuft nur gerade aus, auf den Zielpunkt zu. Dort bleibt sie stehen und man muss den nächsten Punkt eingeben. Auf diese Weise kann man einen Pfad anlegen.
Der Pfad wird nicht sichtbar und man kann ihn auch nicht einfach verändern. Die einzelnen Bewegungsstücke lassen sich auch nicht einfach aneinanderhängen, so dass die Figur den ganzen Weg gleichmäßig auf einmal abläuft. Am Wendepunkt oder am Zwischenpunkt bleibt sie stehen und geht dann erst weiter. Eine flüssige Bewegung im Editor-Modus war mir nicht möglich.

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Bewegungsübergänge


Hinzufügen einer Pose

Vor dem Drachen angekommen, sollte die Figur Camilla sich in Pose stellen. Dazu wechselt man in den Animationsteil und findet unter Bewegung auch einige, schon angelegte Posen. die man nutzen kann. Man zieht das PosenIcon einfach auf den Darsteller. Auf diese Weise kann man unterschiedliche Posen festlegen und das Programm führt die Zwischenschritte automatisch aus.


Jetzt ging es darum, die Szene weiter mit Leben zu füllen. Was kann man hinzufügen? Da der Hintergrund sich nicht verändert, die Darsteller nur kleiner werden , wenn sie darauf zu laufen, sollte eine bildnerisch Darstellung das ändern. So sollte das Ergebnis aussehen.

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erster Clip zu die Schöne und das Biest


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